BlogReisevorschlägeReisebericht Frankreich Surfer Wellenreiter Strand Atlantik

Bock auf Hang Loose? Dann pack Deine Freunde ein, schnallt dem Bulli Eure Surfbretter auf, nehmt ein wenig Proviant mit und los geht’s! Immer den Wellen entgegen. Jetzt macht Ihr mal zwei Wochen lang nur genau das, was Ihr wollt. Die besten Brecher warten im Süden Frankreichs auf Euch. Zugegeben, der Weg ist zwar nicht gerade kurz – aber dafür lohnt er sich umso mehr, weil an seinem Ende Käse, Wein und Sandstrand winken. Und dank Deines Bullis ist der Weg auch kein Hindernis mehr sondern ein Teil des Urlaubs. Damit sich die Ferienstimmung schon bei dem ersten Kilometer einstellt, hilft eine entsprechende Playlist. Wie wäre es mit einigen Chansons Françaises? Ein paar Takten von Jack Johnson oder einer Prise Sehnsucht mit „Le Vent Nous Portera“ von Noir Désir?

Also: Die Musik spielt, die Sonne scheint und Du fährst los. Quer durch Deutschland, dann streift Dein Bulli kurz die Niederlande und Belgien und dann: La France! Um in den Süden des Landes zu kommen, musst Du unweigerlich an Paris vorbei. Wie wäre es mit einem Stopp in der Mode-Metropole? Entdeck die Quartiers, schau in den Museen vorbei, mach abends einen Spaziergang entlang der Seine und schau zu, wie die orangenen Lichter der Stadt sich im Wasser spiegeln. Danach verbringst Du die Nacht in Deinem Bulli und musst Dich nicht mit den astronomischen Hotelpreisen beschäftigen. Hier ist es zwar schön aber wenn das Wellenrauschen in Deinem Kopf zu laut wird, solltest Du weiterfahren

Weiter durch das Landesinnere, vorbei an Städten und kleinen Dörfern, durch duftende Lavendelfelder und rauschende Wälder. Entscheide selbst, ob Du schnell ankommen willst oder Land und Leute genauer kennenlernen willst. Die kleinen Straßen haben ihren Reiz: Dein Bulli zieht alle Augen auf sich und so kommt man auch mit den Einheimischen leicht ins Gespräch. Bist Du für den Tag genug gefahren, parkst Du Deinen Bulli am Wegesrand und genießt den Abend, der gefüllt ist von der kühlen Abendbrise und dem Zirpen der Grillen. Dazu ein paar Oliven, frisches Baguette und natürlich vin.

Wenn auch Deine Mitreisenden die Wellen rauschen hören, seid Ihr da: Der wilde Atlantik überschlägt sich vor Euren Augen. Jetzt geht es nur noch darum, die Bretter vom Bulli-Dach zu ziehen und sich ins Wasser zu stürzen, durch die ersten Wellen zu tauchen und dann zu paddeln. Kommst Du abends müde vom Strand, wartet Dein treuer Bulli auf Dich und ist zu allem bereit: Ein gemütlicher Abend auf den Campingstühlen oder doch noch ein Ausflug in die nächste Stadt? Hier gibt es immerhin leckere frittierte Meeresfrüchte, die für den nächsten Tag auf dem Brett Energie liefern. Bon appétit!