BlogCampingurlaub mit Hund

Diesmal dreht sich hier auf Old Honk alles um das Thema Campingurlaub mit Hund!

Möchtet ihr eurem Hund keine Flugreise im lauten und unbekannten Frachtraum zumuten und sucht aus diesem Grund jedes Jahr auf’s neue eine kompetente und irgendwie bezahlbare Urlaubsbetreuung?

 

Wünscht ihr euch einen Urlaub in dem ihr viel gemeinsame Zeit mit eurem Hund erleben könnt und wünscht ihr euch eigentlich schon seit langem, dass eure “Fellnase” über den warmen Strand rennen kann, oder in die Wellen springt?

 

Oder ist es vielleicht sogar so, dass ihr euren Urlaub schon immer so verbringt, dass euch euer Hund begleiten kann und sich wohl fühlt, aber eigentlich habt ihr dieses Jahr nicht wirklich Lust schon wieder in einer Ferienwohnung zu hocken?

 

Dann habe ich eine super Idee für euch… mietet euch einen Bulli und erlebt die schönste Zeit des Jahres im Campingurlaub mit Hund!

 

Ehrlich, mit ein paar Vorbereitungen die wir hier heute klären, ist ein Campingurlaub mit Hund, ein Traum!!!!

Und… ich weiß wovon ich hier schreibe, schließlich bin ich ja selber seit vielen Jahren on Tour und die beste Beifahrerin der Welt, meine lebendige Alarmanlage, meine “ Partnerin” wenn ich mich mal einsam fühle und mein ständiger, gutmütiger und bedingungsloser Schatten (und ist der Weg noch so falsch) ist mein Hundemädchen Milla!

 

Abgesehen von mir, ich bin davon überzeugt, dass Milla unsere Touren mindestens genauso gut gefallen wie mir! Ich meine, was gibt es für einen Hund  schöneres, als mit seinen Bezugspersonen gemeinsam neue Orte zu erkunden? Zudem sind die Menschen entspannt, es herrscht eine gute Stimmung und endlich ist viel Zeit für gemeinsame Unternehmungen da.

 

Ehrlich, Campingurlaub mit Hund ist einfach toll!

 

Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum soooooo viele Camper einen Hund mit an Bord haben. Es ist eine super Möglichkeit für einen gemeinsamen, spannenden, abenteuerlichen Urlaub, der alle Wünsche ( Strandurlaub, Sightseeing, kleine Buchten und große Shoppingmeilen) unter einen Hut bringen kann.

 

Damit Euer Campingurlaub mit Hund aber auch wirklich so schön und entspannt wird, gibt es einige Dinge, die Ihr unbedingt beachten solltet.

 

Los geht es mit den Vorbereitungen für einen Campingurlaub mit Hund:

 

IMG_9998-300x225 Campingurlaub mit Hund - Gemeinsam erleben!Ganz wichtig und definitiv mit den längsten Vorbereitungen verbunden, die Einreisebestimmungen/ Impfschutz!

Möchtet ihr mit eurem Hund einen Roadtrip ins Ausland unternehmen, informiert euch FRÜHZEITIG (je nachdem ca. 3 Monate vorher, wenn euer Hund noch keinen Impfschutz besitzt) über die Einreisebestimmungen für Hunde im jeweiligen Land.

Die rechtlich sichersten Informationen bekommt ihr immer auf der Seite des Zolls bzw. des Auswertigen Amt’s wobei die jeweiligen offiziellen Seiten der Länder Touristik (visit… , z.b. visit schweden.com) auch sicher sind. Bitte orientiert euch bei diesen Themen NICHT auf anderen Seiten, Blogs o.ä und auch nicht jeder Tierarzt weiß automatisch gut bescheid. Nutzt besser die angegebenen Seiten, dann seit ihr auch wirklich auf der sicheren Seite!

Kleiner Tipp, alle Inseln haben meist recht strikte Einreisebestimmungen!

 

Müsst ihr mit eurem Hund zum Tierarzt um ihn Impfen zu lassen bzw. für irgendeine Blutuntersuchung, dann informiert euch dort am besten auch direkt über mögliche, schlimme, krankheitsübertragende Parasiten im Urlaubsland.

Es gibt einige Länder, die für unseren Hund echt “übles Viehzeug” besitzen, welches unsere Vierbeiner richtig, richtig krank machen können.

Ihr solltet euch über dieses Thema zumindest informieren und es gibt auch z.B. Spot on Präparate, die sehr gut, gegen diese Viecher wirken.

Die normalen in Deutschland erhältlichen z.B Zeckenhalsbänder wirken gegen das meiste Viehzeug im Ausland nicht!.

 

Allerdings muss ich zu diesem Thema unbedingt noch eine Warnung los werden!

Denn ich selber bin mittlerweile beim Thema Zecken/ Parasiten Schutz extrem “hin und her” gerissen und bin der Meinung, es kommt immer darauf an, wie ihr euren Urlaub vor Ort verbringt.

Habt ihr einen sehr aktiven Hund, seit ihr regelmäßig z.B früh morgens am Strand unterwegs (dann sind z.B Sandflöhe sehr aktiv) und auch sonst viel in der Natur, dann benötigt ihr einen guten Schutz. Habt ihr aber eher einen nicht soooo aktiven Hund und seit ihr auch nicht die super outdoor Leute, braucht ihr vielleicht auch nicht den ganz starken Schutz.

Ich weiß, allein das Thema Zeckenschutz ist eine absolute Glaubensfrage und bis zum letzten September habe ich auch IMMER gesagt, naja was muss das muss. Mir war wohl schon immer klar, das solche Spot on’s  ganz schöne Chemiebomben sind, aber ich war auch der Meinung… was muss das muss eben sein  und so schlimm wird es nicht werden !

Da ich selber im vergangenen Jahr im Süden unterwegs war, habe ich aus diesem Grund erstmalig das Spot on Präparat von Advantex genutzt. Leider waren die Reaktionen bei Milla dramatisch! Ihre Haut war in den Bereichen des Spot on’s verätzt, begann zu eitern und es war wirklich über Wochen eine Prozedur mit ständigen Tierarztbesuchen!

Milla hat echt gelitten… und ich war schuld!

Das heißt jetzt nicht, dass es an diesem Produkt lag oder das jeglicher Schutz eine Katastrophe ist! Ich möchte euch nur bitten, euch VORHER Gedanken zu machen und vielleicht testet ihr ein neues Spot on erst an einer winzigen Stelle. Geht da alles gut, könnt ihr es am kommenden Tag ja komplett auftragen.

Geht nur nicht so gedankenlos mit dem Zeug um wie ich!

 

Als letztes… bucht ihr vorab einen Campingplatz, klärt natürlich vorher ab, ob euer Hund dort auch willkommen ist. Auf den aller meisten Plätzen sind Hunde willkommen, aber es gibt auch weiterhin Plätze auf denen Hunde verboten sind.

 

Weiter geht es mit den Vorbereitungen kurz vor Tour Start:

 

Genauso wie ihr euren Koffer packt und eure “Klamotten” bereit legt, solltet ihr es auch für den Hund tun. Ihr benötigt also:

  • Ausreichend abgepacktes Futter ( ein Futterwechsel im Urlaub, mit möglichen unverträglichkeiten wie.z.B Durchfall, macht niemandem Spaß)
  • Das bekannte Körbchen muss mit
  • 2 Leinen (am besten eine Schleppleine, dazu später mehr)
  • Wasser und Futter Töpfe müssen eingepackt werden
  • Spielzeug und Leckerchen
  • mindestens ein Hundehandtuch
  • ein Maulkorb, z.B. für die Mitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln, in manchen Länder Pflicht
  • Für sehr kleine Hunde, eine Tasche um den Hund z.B. ins Cafe, den Bus oder die Bahn mit nehmen zu dürfen.
  • Nimmt der Hund Medikamente, unbedingt einpacken!
  • Strandmuschel (dazu später mehr)
  • EU- Heimtierausweiß ! ( GANZ WICHTIG, auch wenn ihr in Deutschland bleibt, solltet ihr vor Ort mal zum Tierarzt müssen)
  • Kopie des Hunde Haftpflichtversicherungs-Schein
  • Im Sommer, Sonnenmilch sensitiv und Pfoten Schutz Balsam
  • Sicherung für die Fahrt, ich nutze immer einen Gurt / Anschnaller
  • Gerade im Urlaub wichtig, habt ihr die Registriernummer des unter die Haut gesetzten Chips eures Hundes bei TASSO.ev gespeichert? Nur dann kann der Besitzer eines  zugelaufenen und gechipter Hundes ermittelt werden.
  • Trägt euer Hund einen Adressanhänger und seit ihr längere Zeit an einem Ort? In dem Fall kann der Wechsel auf die Urlaubsadresse vielleicht nicht schaden (da gehen die Meinungen allerdings deutlich auseinander).

 

Campingurlaub mit Hund, die Tour beginnt:

 

Wie ich ja jetzt schon mehrfach erzählt habe, ist ein Campingurlaub mit Hund wirklich toll, und trotzdem ist es auch für euren Hund wahrscheinlich etwas ganz neues.

Je nachdem wie ängstlich euer Hund ist (meine Milla ist z.B. ein extrem sensibler Hund der erstmal vor allem Angst hat), kann es sein, dass sobald sich der Bulli bewegt, erstmal Panik ausbricht.

Es ist ganz normal, dass so ein Wohnmobil während der Fahrt auch schon mal hier und da klappern kann. Das kennt euer Hund vielleicht nicht, also rechnet erstmal damit, dass euer Hund in den ersten Minuten Panik bekommt. Je ruhiger und unaufgeregt ihr selber reagiert, je schneller wird sich auch euer Hund wieder beruhigen.

 

Hunden kann es im Auto/ Wohnmobil schnell mal übel werden, darum füttert am besten vor Tourstart nur wenig, aber stellt auf jeden Fall auch während der Fahrt etwas Wasser für den Hund parat.

Pausen, für Hund und Mensch ganz wichtig!

Macht regelmäßig Pausen, wenn ihr eine längere Anfahrt haben werdet, je entspannter ihr und euer Hund am Urlaubsort ankommt,  je schneller seid ihr alle auch im “Urlaubsmodus”.

 

Campingurlaub mit Hund… vor Ort!

 

Juhuuu, ihr seid also in der Urlaubsregion, auf dem Camping oder Stellplatz angekommen.

Ab jetzt gibt es einige Regeln die ihr unbedingt einhalten solltet, damit ihr nicht Stress mit anderen Campern bekommt, oder gar direkt vom Platz fliegt!

 

Ankunft z.B. am Campingplatz, ihr seid endlich auf euer Parzelle, juhuuu Tür auf, raus aus mit euch und dem Hund… wir sind ja alle so happy!

GANZ SCHLECHTER PLAN!!!!

 

Hunde dürfen auf einem Stell- oder Campingplatz nur angeleint sein und das hat aus unterschiedlichsten Gründen auch seine Berechtigung.

Also seht um Gottes willen zu, das euer HUnd auch WIRKLICH NUR ANGELEINT auf dem Camping/Stellplatz herum läuft!!!!!

DAS IST EINES DER WICHTIGSTEN THEMEN UND ICH SAGE EUCH, WENN IHR DAS NICHT BERÜCKSICHTIGT, IHR BEKOMMT 100 %ig STRESS UND ZWAR GANZ ZÜGIG!

Für den Camping Alltag haben sich Schleppleinen als besonders praktisch erwiesen. Wenn ihr die Leine irgendwo befestigt, ist euer Hund angeleint, hat aber auf eurer Parzelle möglichst viel Freiraum um z.B. regelmäßig vom Sonnenplatz in den Schatten zu wechseln.

 

Abgesehen von der Anleinpflicht, gibt es noch 4 weitere Punkte, die ihr UNBEDINGT auf einem Camping- bzw. Stellplatz beachten solltet.

 

  1. Seht nach Möglichkeit zu, dass euer Hund sein Geschäft GAR NICHT auf dem Campingplatz macht. Geht ihr früh genug und schnellen Schrittes vor das Gelände, muss selbst ein Rüde nicht alles markieren! Passiert es allerdings doch und euer Hund macht sein großes Geschäft, dann sammelt es auf! AUCH ABENDS bzw. WENN ES DUNKEL IST!!! Das Thema ist eines der stressigsten Themen überhaupt bei einem Campingurlaub mit Hund, und selbst wenn es dunkel ist, Augen gibt es immer und überall!

     Also, Häufchen einsammeln, Tüte in den Müll werfen… FERTIG!

  2. Punkt, den ihr UNBEDINGT beachten solltet und so kleinlich es klingt, passiert das bei mir,bekomme ich auch regelmäßig einen Hals! Habt ein Auge auf euren Hund, wenn ihr über den Camping oder Stellplatz geht. Beinchen heben an den Reifen des Nachbar Wohnmobils oder gar an den Markisen Stangen des Womo Nachbarn… GANZ SCHLECHT!
  3. Bellen…. hey, jeder Hund bellt mal und gerade wenn z.B jemand fremdes an mein Wohnmobil kommt, finde ich es z.B auch sehr gut, dass Milla bellt oder sogar knurrt. Bellt euer Hund allerdings stääääändig, oder ist es gar so, dass euer Vierbeiner alleine im Womo bleiben soll, er dort aber einen Aufstand fabriziert, ist das für eure Nachbarn echt nicht schön und kann auf Dauer ebenfalls dazu führen, dass ihr Stress mit dem Platzbetreiber bekommt.
  4. Hund allein im Sommer im Wohnmobil! Ehrlich Leute, bei dem Thema bekomme auch ich einen riesen Hals und werde richtig stinkig! Wenn ihr im Sommer in sehr warmen Gebieten unterwegs seit, oder es selbst in Deutschland hohe Temperaturen gibt, könnt ihr euren Hund KEINESFALLS alleine im Womo lassen!

    Hitze, Womo und Hund- das geht echt gar nicht!

    Das ist ein Thema, welches den Urlaub vielleicht manchmal ein bisschen kompliziert macht, aber so ist es nun mal, es ist euer Hund und ihr möchtet ja schließlich auch, dass es ihm gut geht. Die allermeisten Leute wissen mittlerweile, dass man einen Hund im Sommer nicht im Auto/ Wohnmobil lassen kann und viele Leute achten auch auf solche Situationen. Ich selbst habe schon 2 mal die Polizei gerufen, weil ein Hund im Sommer im fast verschlossenen Auto saß (übrigens, dem Hund hilft auch ein kleiner Fenster- Luft- Schlitz nichts!) und in beiden Fällen wurde von der Polizei die Scheibe des Autos eingeschlagen. Das selbe sieht man im Sommer auch immer wieder auf den Stell und Campingplätzen. Lasst eure Hunde nicht im Sommer alleine im Bulli zurück! Abgesehen davon, dass es für den Hund ganz, ganz schlimm ist und ihn ein furchtbarer Tot erwarten kann! So kann es euch ganz schnell passieren, dass ihr zum Bulli zurück kommt und eine eingeschlagene Scheibe vorfindet! Bei dem Thema fackelt die Polizei nicht lange! Auch das ist eine Aktion, die niemand im Urlaub gebrauchen kann!

 

Ich kann es euch nur nochmal so ganz deutlich sagen, nicht jeder Stellplatz Nachbar ist ein Hundefreund und selbst wenn der Nachbar auch einen Hund hat, gibt es einfach gewisse Spielregeln!

Haltet ihr euch nicht daran, WERDET IHR STRESS BEKOMMEN!!!!

Und da hat keiner bock drauf… und im Urlaub schon gar nicht!

 

Bis auf diese insgesamt 5 Punkte, könnt ihr euren Urlaub genießen und euch gemeinsam mit eurem Hund im Campingurlaub austoben. Lange Spaziergänge am Strand, große Touren und ganz viel Spaß!

 

Einen Punkt habe ich noch für euch, über den ihr euch vielleicht noch einige Gedanken machen solltet.

IMG_0003-300x300 Campingurlaub mit Hund - Gemeinsam erleben!Ich meine, gerade im Sommer haben wir natürlich Lust auf Strandtage, den Hund im Womo lassen ist wie schon gesagt, keine Alternative! Ohne Schatten länger am Strand liegen, geht im Sommer aber auch nicht. Der warme Sand ist für die Pfoten natürlich auf Dauer auch nicht gut. Nur, im Womo ist auch nicht genügend Platz für große Sonnenschirme. 

Aus diesem Grund habe ich mir eine Strandmuschel zugelegt. Die lässt sich klein zusammenlegen, nimmt im Womo nicht viel Platz weg und Milla hat am Strand immer einen Schattenplatz.

Mal ganz abgesehen davon ist so eine Strandmuschel natürlich auch für uns Menschen gut, so haben auch wir Schatten, plus einen “ Sand freien” Platz für unsere Taschen usw.

 

Je häufiger ich mir den bis hier hin geschriebenen Artikel durchlese, je “härter” und drastischer finde ich ihn.

So ist das nicht gemeint!

Mir geht nur diese ewige Diskussion über frei laufende Hunde auf Campingplätze, Hundehaufen vor der Womo Tür, oder stundenlang bellende Womo “Nachbarn” auf Stellplätzen so sehr gegen den Strich.. Es sind einfach, wie so oft im Leben, einige wenige dumme Leute (oder in diesem Fall Hundebesitzer), die den Ruf aller schädigen.

Dabei verhalten sich so viele Hundebesitzer vorbildlich und dieses ewige “alle über einen Kamm Scheren” nervt mich tierisch! Darum bin ich wohl in diesem Bereich etwas “super genau” und hab mittlerweile null Verständnis für Hundebesitzer die sich nicht gut benehmen,  bzw. die Meinung einiger Hunde Gegner,  mit ihrem Verhalten,  auch noch bestätigen.

Dabei ist doch eigentlich ein Campingurlaub mit Hund für ein Zweibeiner/ Vierbeiner Team die tollste Urlaubsart, die es überhaupt gibt!

Ich meine, was gibt es für uns Hundebesitzer schöneres als ein Urlaub, den wir komplett gemeinsam mit unserem Vierbeiner verbringen können?

Ich liebe diese Momente, in denen ich meiner Milla “ganz nah” bin. Z.B. morgens früh, wenn ich die Womo Tür öffne und am besten direkt am Strand stehe. Dann, wenn noch keine Menschenseele am Strand unterwegs ist und ich, nachdem sich bei Milla die erste  Aufregung gelegt hat, mit einer großen Tasse Kaffee im Sand sitze, Milla sich ganz nah an mich kuschelt und wir einfach nur gemeinsam auf’s Meer blicken.

In Schweden standen wir des öfteren sogar so toll (frei), dass  ich morgens die Wohnmobil Tür öffnen konnte, Milla direkt raus gesprungen ist und ab, mit den Pfoten in den See, dessen Ufer 20 Meter vom Wohnmobil entfernt lag.

Wo gibt es das denn sonst noch, dass  man am Frühstückstisch sitzend, mit seinem Hund am Seeufer  Ball spielen kann?

Oder wenn Milla abends unter dem Wohnmobil Tisch liegt, leise schnarcht und zuckt und die ganzen Eindrücke des Tages verarbeitet. Weil wir morgens noch am Strand einer wunderschönen Bucht spazieren gegangen sind. Nachmittags 100 km weiter zum Eis Essen in der nächsten Stadt einen Stop einlegten. Bevor wir dann Abends  an einem schönen kleinen Stellplatz, direkt am Ufer eines See’s, übernachtet haben.

Wo und wie sind solche Tage in einem anderen Urlaub möglich? Gar nicht!

Diese Tage, an denen es nicht nur für uns Menschen so viel neues zu entdecken gibt. Sondern auch hunderttausende neue Gerüche für unseren Hund zu erschnuppern gilt. Solche Tage sind einfach toll!

 

Meine beste Freundin war vor 3 Jahren mit ihrem Mann, 2 Hunden und dem Wohnmobil das erste mal unterwegs. Sie kam zurück und war total begeistert. Susan hat immer wieder gesagt, die eigentliche Tour mit dem Wohnmobil war schon wunderschön, aber durch die vielen gemeinsamen “Abenteuer”, Erlebnisse und Erkundungen zusammen mit den Hunden,  wurde der Urlaub einmalig. Sie hatte bis dahin noch nie so entspannte Hunde, dabei ist gerade sie jemand, bei der sich die Freizeit auf dem Hundeplatz abspielt.

Je älter Milla wird, je langsamer kommt sie morgens zuhause “in die Gänge”. Ist es dazu draußen auch noch nass und kalt, könnte mein Hundemädchen am liebsten auch erst um 11 Uhr mal eben bis zum nächsten Baum tippeln und dann aber auch nichts wie zurück ins Körbchen.

Im Campingurlaub kommen selbst die alten Hundeknochen wieder in Schwung!

Sind wir allerdings mit dem Womo unterwegs, kann der Tag nicht früh genug beginnen. Da ist es sogar manchmal so, dass Milla ernsthaft “freudestrahlend” und Schwanz wedelnd vor der geschlossenen Womo Tür steht, es nicht abwarten kann bis sich die Tür öffnet, der gemeinsame Tag beginnt und ich ihr 5 mal sagen muss, warteeeeee, ich muss mich doch erstmal anziehen!

So viele unterschiedliche, tolle und “liebevolle” Momente gibt es meiner Meinung nach, nur beim Campingurlaub mit Hund.

Bevor wir zum Ende kommen noch ein letzter Tipp. Müsst ihr euren Hund mal alleine im Wohnmobil lassen, ist es immer gut, einen auffälligen Zettel, mit der Adresse eures Standortes und dem Hinweis, dass sich im Wohnmobil ein Hund befindet, ins Portmonee zu kleben. Sollte euch etwas passieren, ein Unfall z.B., kann eurem Hund geholfen werden, solltet ihr nicht in der Lage dazu sein.

 

Fazit, Campingurlaub mit Hund!

 

Mit ein bisschen Vorbereitung und dem Sammeln von Informationen, könnt ihr gemeinsam mit eurem besten Freund echt tolle Tage erleben.

Für euch und für euren Hund kann so der Jahresurlaub zu einer wunderschönen, gemeinsamen Zeit werden!

Wenn ihr auf einem Stell- oder Campingplatz steht, denkt einfach daran, dass nicht alle Mitcamper Hundefreunde sind und dass sich auch nicht jeder andere Hundebesitzer darüber freut, wenn ein fremder Hund auf ihn und seinen Hund zugerannt kommt.

 

Wenn ihr dann auch noch die Sonne nicht unterschätzt, erwarten euch wunderschöne Tage im Campingurlaub mit Hund! 

Aber das wichtigste ist wohl… genießt die gemeinsame Zeit. Ich bin mir ganz, ganz sicher!!! Während so eines gemeinsamen Roadtrip bzw. Campingurlaub mit Hund, werdet ihr ein noch innigeres Team und mit jedem Tag das gemeinsame campen mehr lieben!

 

Also… gaaaanz viel Spaß allen Zwei und Vierbeinern!
Eure

unterschrift-1 Campingurlaub mit Hund - Gemeinsam erleben! & das Old Honk Team